Jürgen R. Schmid

Schon mit 7 Jahren beschloss Jürgen R. Schmid, sich einen Porsche zu kaufen. Mit 11 war er sicher, dass er Designer werden will. Und mit 22 plante er schon längst, sich selbstständig zu machen. Deswegen hat er das alles genau so der Reihe nach umgesetzt.

 

Denn Schmid steht auf Eigeninitiative und Verantwortung. Da bleibt ihm letztlich eigentlich gar nichts anderes übrig, als Macher und Gestalter zu sein.

Jürgen R. Schmid, Vortrag

Und weil ein Designer ein Studium braucht, arbeitete er sich eben konsequent von der Hauptschule aus dorthin. Es sollte schließlich nicht dabei bleiben, dass nur seine Familie seine Produkt-Designs zu Weihnachten bekam. Blieb es auch nicht. Den ersten Design-Preis hatte er schon mit 11 Jahren in der Tasche.

 

Und neben der Tasche ist heute auch alles andere weiß: das Hemd, die Armbanduhr, die Schuhe … Jürgen R. Schmid besitzt nur einen schwarzen Anzug – für Beerdigungen. Weil er sich gerne bewusst und konsequent für Dinge entscheidet. Ganz entgegen der schwäbischen Weisheit: „So isch’s halt g’worre.“

 

Und wenn er den Kopf eben doch einmal abschalten will, radelt der Familienmensch durch sein geliebtes Ammerbuch bei Tübingen, schwimmt oder macht Yoga, um neue Inspiration zu finden.