Mit Präzision und Strategie zum Gelingen

Design ist wie Elfmeterschießen. Nur ein entschlossener, präziser Schuss trifft ins Tor und unterscheidet dann Gewinner von Verlierern. Manche Unternehmen glauben, dass jedes beliebige Industrial Design zum Erfolg führt – Hauptsache gefällig. Doch auch beim Fußball ist der schönste Schuss nichts wert, wenn er nicht das Ziel trifft. In speziell ausgewählten Projekten gehen wir bei Design Tech so weit, dass wir nur dann Anspruch auf unser Honorar erheben, wenn wir den zielgenauen Treffer landen konnten.

 

Warum landen nur wenige Schüsse im Netz

Sie erinnern sich, dass ich dem örtlichen Fußballverein besonders verbunden bin und dabei die Prinzipien des Erfolgs genau beobachte und analysiere. Ein Tor mit seinen fast zweieinhalb Metern Höhe und fast siebeneinhalb Metern Breite ist eine beträchtlich große Fläche. Steht man jedoch im entscheidenden Moment davor, erscheint das Tor klein und es ist schwierig, es zu treffen. Daher landen viele Schüsse nicht im Netz.

 

Die Suche nach dem einzig richtigen Industrial Design

Im Wirtschaftsleben und bei der Produktentwicklung erwarten wir jedoch, dass jeder Schuss ein Treffer wird und wir bei der Kaufentscheidung als Sieger vom Platz gehen. Ich sage nicht, dass es unmöglich ist, aber der Zufall hilft nur selten dabei. Vielmehr brauchen Industrial Designer eine ausgefeilte Strategie, um genau das eine überzeugende Maschinendesign zu entwickeln. Sicher, es gibt einen gewissen Spielraum wie beim Elfmeterschießen, links unten, rechts oben oder die Mitte, aber die Torfläche ist präzise eingegrenzt und im Endeffekt enorm klein.

 

Welche Strategie trifft

Auch bei Design Tech grenzen wir das erfolgsrelevante Feld exakt ein und platzieren mithilfe der Design to success Strategie ein zielgenaues Industrial Design. Wie beim Fußball gibt es auch hier enorm viele Parameter, die den Erfolg beeinflussen. Deshalb braucht es eine ausgezeichnete Recherche und Vorarbeit. Erst wenn wir das Thema zutiefst verstanden und verinnerlicht, sowie den Rahmen scharf abgegrenzt haben, können wir mit der gestalterischen Arbeit beginnen.

 

Disziplin und Ignoranz

Eben mal schnell eine Skizze zu machen ist mit einem Schuss in den Himmel zu vergleichen. Vollkommen nutzlos. Es erfordert eine enorme „Design-Fitness“, um im Rahmen der erarbeiteten Eckpunkte ein präzises Konzept zu entwickeln und diese Strategie konsequent bis zum fertigen Produkt durchzuhalten. Exzellente Industrial Designer erkennt man daran, dass sie anhand von klar umrissenen Vorgaben ein zielgenaues Maschinendesign entwickeln können. Sie bringen die Disziplin auf, jederzeit sorgfältig die komplexen Rahmenbedingungen im Auge zu behalten, diese in die Gestaltung zu integrieren und dabei Störfaktoren hartnäckig zu ignorieren. Diese Strategie gilt es dann auch noch bis zum fertigen Produkt durchzuhalten.

 

Die Quadratur des Kreises

Vor einigen Tagen wurden wir mit einer zunächst einfach erscheinenden Aufgabe konfrontiert: In der Phase der Vorarbeit sah es so aus, als wollte unser Kunde nur eine neue Farbgestaltung für seine Maschine. Die Farben an sich sollten allerdings nicht verändert werden, da es sich um die Unternehmensfarben handelte. Vielmehr sollten diese deutlich attraktiver in Szene gesetzt werden. Nicht mehr schlicht und hausbacken, sondern elegant und modern.

 

Doch damit nicht genug

So ganz nebenbei bat uns der Vorstand zu berücksichtigen, Sonderlackierungen einfacher realisierbar zu machen, ohne dass die gesamte Maschine umlackiert werden müsse. Bald trug uns auch der Marketingleiter seinen Wunsch vor: Die Maschine solle doch bitte auch ohne die hauseigenen Farben als typisches Produkt des Unternehmens wahrgenommen werden. Alles in allem eine unlösbare Aufgabe, also genau das Richtige für mein Team und mich.

 

So werden Siegtreffer gemacht

Wenn es uns gelingt, diese höchst komplexen – widersprüchlichen – Anforderungen zu verknüpfen, landen wir einen echten Siegestreffer. Wir realisierten: Nur wenn der Kunde bereit ist, uns die benötigte Zeit, das Budget und die Ressourcen zur Verfügung zu stellen, können wir ausreichend intensiv darüber nachdenken und die Aufgabe lösen. Höchstwahrscheinlich.

 

Vertrauen zahlt sich aus?

Klar ist nur, dass wir das Budget auf jeden Fall aufbrauchen werden. Dafür erhält unser Auftraggeber im Idealfall ein Ergebnis, mit dem er mehrere Millionen Euro jährlich einsparen wird.
Das Risiko besteht darin, dass wir am Ende der Zeit feststellen, dass es keine Lösung gibt. Entscheidend ist, ob der Kunde das Vertrauen in uns hat, uns als erfahrenes und erfolgreiches Maschinendesign Team mit der festen Überzeugung auf den Platz zu stellen , dass wir den spielentscheidenden Elfmeter-Schuss verwandeln und die millionenschwere Idee abliefern. Wir werden mit Sicherheit alles geben und mit unserer ganzen verfügbaren Energie höchst konzentriert daran arbeiten, dass wir diesen Erfolgstreffer landen. Die Zeit und viele anfänglich „unlösbaren“ Projekte haben im Ergebnis gezeigt, dass Design Tech in partnerschaftlichen Kooperationen ein sicherer Elfmeterschütze ist.

 

Verantwortung statt Honorar

In einem Punkt unterscheiden wir uns allerdings wesentlich vom Profi-Fußballer: bei speziell ausgewählten Kunden und Projekten gehen wir ins Risiko und übernehmen die komplette Verantwortung, indem wir unserem Kunden das Angebot machen, dass er uns nur dann ein Honorar bezahlen muss, wenn wir das Ziel auch tatsächlich erreichen.

Ich danke allen Unternehmen, die mit uns diesen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Weg gehen.

 

 

 

Jürgen R. Schmid

Design Tech

www.designtech.eu

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