Wir haben keinen Wettbewerb



Als junger Industriedesigner war ich der Überzeugung, dass es Projekte gibt, die man in dieser Branche einfach gemacht haben muss. Anfang bis Mitte der achtziger Jahre gehörte es zum guten Ton von einem erfolgreichen Industriedesigner, seine eigene Kaffeemaschine zu kreieren. Doch ich habe schnell erkannt, dass es für mich keinen Sinn macht, die 230. Kaffeemaschine zu gestalten oder den 2100. Bürostuhl. Das hat mich zum Maschinenbau gebracht. Dort tummelten sich noch wenig Leute und es gab ein unglaubliches Betätigungsfeld von ungelösten Aufgaben.

Heute sind wir von Design Tech weltweit die einzigen Industriedesigner, die sich auf Maschinenbau spezialisiert haben.

Es gibt zwar geschätzte Kollegen, die sich unter anderem mit Maschinendesign beschäftigen, daneben aber eben auch weitere Produkte gestalten, wie Leuchten, Sportgeräte und Blumenvasen. Durch die jahrzehntelange Spezialisierung auf Maschinendesign haben wir uns ein einzigartiges, profundes und dichtes Wissen rund um den Maschinenbau angeeignet. Wir verfügen über technische Grundkenntnisse und kennen die Anwender, Wettbewerber und Märkte aus dem Maschinenbau, weil wir die Historie der Branche über die letzten 30 Jahre intensiv verfolgt und mit geprägt haben.
Dieser Branchenfokus hat mir viele Erfahrungen und die klare Erkenntnis gebracht, dass Erfolg nur dann möglich ist, wenn alle dafür relevanten Einflussbereiche in den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess mit einbezogen werden. Auf diese Weise haben wir uns weit über das klassische Berufsbild von einem Industriedesigner hinaus entwickelt.

Wir nutzen das Wissen der Psychologie und Hirnforschung

Als Visionär schaue ich bei meinen Projekten stets weit voraus und bin bereit, Regeln zu brechen. Bewusst verlasse ich den vorgegebenen Rahmen und finde dadurch auch zuverlässig ungewöhnliche Lösungen. Dabei bin ich äußerst zielorientiert und gleichzeitig ein Zweifler, der alles hinterfragt. Manchmal verblüfft das meine Kunden: „Warum wollen Sie alles so genau wissen?“ Dann kann ich nur antworten: „Ich weiß es noch nicht.“ Meine Geschäftspartner wissen mich inzwischen zu nehmen, weil sie gesehen haben, dass auf diese Weise großartige, profitable Lösungen entstehen, die den Schweiß, die Anstrengungen und die Auseinandersetzungen schnell vergessen lassen.

Mit Methode ans Ziel

Bequemlichkeit würde man bei mir wohl eher nicht vermuten. Doch sie zeigt sich in meinem Streben nach Effizienz und darin, dass ich meine Erkenntnisse stets in Methoden umwandle, damit ich mir zu einem Thema nicht noch einmal die gleichen Gedanken machen muss. Diese Methoden dienen uns dann als Arbeitsgrundlage. Die meisten Industriedesigner arbeiten deshalb allein oder in sehr kleinen Teams, weil es ihnen unmöglich erscheint, andere in ihr anspruchsvolles, kreatives Denken und Schaffen einzubeziehen. Ich aber strukturiere und priorisiere mein Wissen, womit ich eine intelligente Multiplikation erziele. Viele Kreative glauben auch, dass ihre Projekte allein ihrer Intuition zu verdanken sind. Die ersten 20 Jahre meiner Karriere habe ich diese Auffassung geteilt, bis ich gelernt habe, dass ich die Funktionsweise meiner Intuition analysieren kann. Heute sehe ich unsere dritte Besonderheit darin, dass wir mit einer klaren und zielsicheren Methodik komplexe Aufgaben zukunftsfähig lösen und damit auch bereit sind, am Projekt Industrie 4.0 prägend mitzuarbeiten.

 

Ihr Jürgen R. Schmid

Design Tech

www.designtech.eu

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